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Institut für elegante Mathematik ... gruppe eM




Kaffeesatz oder logikur per prognosis ? Vortrag, abstract und Agenda: logikur per prognosis

Workshop »Fit für die Gasmarktliberalisierung
- Software und Organisation für Netzbetreiber sowie Lieferanten«, 27. April 2004, Kassel





Spezialthema EDM: (Absatz-) Prognosen / verschiedene Verfahren und ihre Anwendbarkeit
Rolf D. Brandt
BEB, Hannover
rolf.brandt@beb.de

abstract:


Unter dem Begriff Prognose wird in diesem Vortrag die Vorhersage des Gasbedarfes für einen in der Zukunft liegenden Zeitraum verstanden. Den gängigen Prognoseverfahren liegen in der Regel Modelle zugrunde, die die zu prognostizierenden Bedarfswerte in Beziehung zu den im Modell festgelegten Eingangsgrößen setzen wie beispielsweise zu Wetterdaten und -vorhersagen oder Kenntnisse über das erwartete Verbrauchsverhalten bestimmter Kunden.

Grundsätzlich gilt, dass die Vorhersagegenauigkeit dieser Eingangsgrößen die Genauigkeit der Prognose in erheblichem Maße beeinflusst, d.h. je besser die zur Verfügung stehenden Vorhersagen der Eingangsgrößen (z.B. die Wettervorhersage), desto geringer ist der Prognosefehler. In räumlich ausgedehnten Versorgungsgebieten führt eine Aufteilung dieses Gebietes in einzelne, separat (mit eigenen Eingangsgrößen) prognostizierte Regionen im allgemeinen zu einer verbesserten Prognose des Gesamtbedarfes.

Die Prognosemodelle und Ergebnisse der Veröffentlichung → „Vorhersage des Gasbedarfes (Gasbedarfsprognose), DVGW, Bonn, 2001” werden vorgestellt.

Auf Basis von Geschäftsprozessen bzw. firmenübergreifenden Ablaufketten (u.a. notwendige Folge der sogenannten Liberalisierung) wird der Zusammenhang mit EnergieDatenManagement-Systemen erläutert, auf Prozessleitsysteme mit mandantenfähigen Vertragskomponenten (SCADA & ConCADA), die wiederum auch Prognosebausteine verwenden, wird ebenso eingegangen.

agenda:

  • SCHönen guten Tag: Abläufe, IT-Konsequenzen
  • Info-/DatenfLüsse: EnergieDatenManagement
  • Prozesssteuerung & VErträge: SCADA & ConCADA
  • Umfeld: Prognosemodelle, Güte, Anwendbarkeit
  • RückkoPplungen
  • Gegen Ende: Fazit
  • AutomatisieruNg ?!?

si Kommentar: si
Die völlig neue Rollenverteilung, insbesondere über die komplette Branche auf eigenständige Unternehmen verteilt, erfordert Anpassungen bis Neuimplementierung von software. Betroffen sind insbesondere die zentralen Herzstücke im über alle betroffenen Unternehmen Prozess: die "Datenarsenale", in neudeutsch "Energie Daten Management Systeme" und si die je firmeninterne aber auch insbesondere externe Kommunikation, d.h. Standards für Geschäftsnachrichtenaustausch (Nominierungen und Co.) und EDM-Datenaustausch (Energiedatenaustausch als Zeitreihen mindestens im Stundenraster). Ohne das funktionieren die "neuen Spielregeln" nicht, das kann kein Energiebedarfs-Prognosesystem si allein. Die momentan erreichbare Prognosegüte wiederum löst auch nicht alle Probleme, soll heißen, die nachweisbar auftretenden maximalen Fehler überschreiten "Pönalegrenzwerte". Die durchschnittliche Fehlerrate eines Prognosesystems ist in diesem Zusammenhang eine eigentlich nichtsbedeutende Information.
rdb

ppt-Vortrag, abstract und Agenda: „Spezialthema EDM*): (Absatz-) Prognosen / verschiedene Verfahren und ihre Anwendbarkeit“
nix*) EnergieDaten Management.


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